Aktuelles
Jahreshauptversammlung am Dienstag (nach Ostern) 19.04.2022
Die 1. Vorsitzende Anni Bergauer und der Schatzmeister Edgar Zottmann berichteten, in der Hauptversammlung des Filmclub im Kunsthaus Reitbahn 3, über ein wegen Corona sehr anstrengendes und unerfreuliches Jahr. Finanziell steht der Verein ganz gut da. Im letzten Jahr konnte ein Gewinn erzielt werden. Die beiden Revisoren Gernot Samhammer und Franz Stich bescheinigten Zottmann eine sehr ordentliche und sparsame Kassenführung.
Die Mitgliederzahl ist mit 25 Mitgliedern (12 Vereinsmitglieder u. 13 Vollmitglieder) gleich geblieben. Es gab wegen Corona keinerlei Kündigungen.
Seit Januar 2021 bis 05. Juli 2021 konnten wegen Corona keine Clubabende veranstaltet werden. R3 war geschlossen. Deshalb fanden 2021 nur 8 Clubabende statt, denn ab 15.11. waren wieder keine Veranstaltungen möglich. Auch die Weihnachtsfeier wurde abgesagt. Clubabende konnten ab 05. Juli nur für die Clubmitglieder unter der Bedingung veranstaltet werden, dass keine Veröffentlichung in der Zeitung stattfand, Abstandsregel eingehalten, Mundschutz getragen und keine fremden Gäste zugelassen werden.
Zum Clubwettbewerb waren 6 Filme gemeldet, welche die drei Juroren (Manfred, Franz und Fritz) auf einem Stick kopiert zuhause bewerteten.
Zwei 1. Plätze gab es für: „Auf Rädern in Madagaskar“ von Horst Peter (bester Film) und „Gedankensprünge“ von Günter Laßmann.
Einen 2. Platz gab es für den Trickfilm „…. Es war einmal“ ebenfalls von Günter Laßmann
und einen 3. Platz für den Tierfilm „Bei den Kattas im Anja Park“ von Horst Peter.
Ebenfalls einen 3. Platz gab es für die Fotoshow „Lana“ von Peter Dischner.
Mein Film über die Bilderausstellung von Frau Dr. Gisela Kottsieper „Menschen und andere Tiere“ wurde ebenfalls mit einem 3. Platz bewertet. Alle 6 Filme erhielten selbstverständlich die Weitermeldung zu den Landesfilmfestivals.
Günters Film „…. Es war einmal“ lief auch beim Landesfilmfestival in Straubing 2021 - alle Filme wurden übers Internet gestreamt - und er bekam dann einen 3. Preis.
Beim Bundesfilmfestival 2021 in Schrobenhausen (also eine Stufe höher) wurde der vorgenannte Film ebenfalls wieder übers Internet gestreamt und Günter durfte dafür eine bundesweite Brozemedaille sein eigen nennen.
Beim 2. Clubabend im letzten Jahr wurde unsere JHV mit Neuwahlen durchgeführt. Ich bin froh und dankbar, dass die alte Vorstandschaft auch wieder als neue Vorstandschaft einstimmig gewählt wurde.
Unser geplante Filmclubausflug von Fritz und Gabi organisiert wurde abgesagt, weil keiner mit Maske und Abstand im Bus sitzen wollte. Wir hätten pro Person nur einen Sitzplatz pro Reihe belegen dürfen. Unser Bus hätte doppelt so groß sein müssen wie normal. Von den extremen Kosten mal ganz abgesehen.
Die letztjährige BAF, die Bayer. Meisterschaften, der wichtigste bayerische Wettbewerb, der eigentlich im Februar bzw. Frühjahr 2021 vom Film- und Videoclub Ansbach ausgerichtet werden sollte, musst auf den Herbst (02.und. 03. Oktober) verschoben werden.
Anfang September - also 4 Wochen vor der Veranstaltung - hatte ich erst 4 Anmeldungen.
Mir war klar, dass wir die Veranstaltung nur durchführen können, wenn wir den Besuchern absolute Sicherheit geben. D.h. nur geimpfte und genesene dürfen kommen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, darf nur mit einem frischen PCR-Test unsere Veranstaltung besuchen. Ein Mehraufwand, der uns sehr viel Arbeit machte und auch Geld kostete. Insgesamt konnten wir feststellen, dass uns ca. 90 Gäste besucht hatten.
Sehr froh war ich über die großzügige Unterstützung durch Herrn Bürgermeister Meyer von der Gemeinde Sachsen, der uns die Räumlichkeiten kostenlos überlies und uns alle zu einem Imbiss einlud. Er und seine Gattin waren während der Veranstaltung am Samstag und Sonntag immer anwesend und hat sich alle Filme angeschaut.
18 Filme mit insgesamt 240 Min. Bruttolaufzeit der 3 Regionen Franken, Oberbayern und Südbayern konnten von der 5köpfigen Jury unter der Leitung von Toni Wallner als Präsenzveranstaltung gezeigt und ausführlich besprochen werden.
Unsere langjährigen Mitglieder wurden von Fritz Jordan im feierlichen Rahmen geehrt . Er überreichte mir für 25jährige Mitgliedschaft und 20 Jahre Präsidentin einem Rosenstrauß aus 20 bunten Rosen sowie eine Ehrenurkunde.
Edgar Zottmann - einer der Gründungsmitglieder des Ansbacher Filmclubs - wurde für 55 Jahre,
Wilhelm Müller für 50 Jahre
Horst Peter für 40 Jahre
und Ulrich Kalthoff für 20 Jahre, Mitgliedschaft geehrt.
Der Höhepunkt der Filmfestspiele war die Übergabe des Hauptpreis - den Bayerischen Oscar -gespendet vom Bayer. Ministerpräsidenten für den besten Film des Jahres. Leider war Herr Ministerpräsident Dr. Markus Söder auf meine Einladung hin nicht persönlich gekommen. Als seine Vertreterin, die Regierungsvizepräsidentin, Frau Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, nahm die Übergabe vor.
Die Überraschung des Abends war, als Aldi sagte: „Film ab“ und plötzlich auf unserer riesigen Leinwand der Bayer. Ministerpräsident, Dr. Markus Söder persönlich ein Grußwort sprach. Die Preise wurden vergeben und eine - dank eurer Unterstützung gelungene - von allen Seiten hochgelobte BAF ging zu Ende.
Es wurde versucht über Mails bzw. Internet und whats-up mit den einzelnen Filmfreunden bzw. Vorstandschaft Kontakt zu halten. Es gingen Rundbriefe raus wegen der Absage der Weihnachtsfeier bzw. Verschiebung der JHV mit Neuwahlen, Clubwettbewerb und auch mit der Umfrage der Beitragserhöhung durch den BDFA.
Unser erster Abend nach der Sommerpause galt unseren verstorbenen Filmfreunden Wolfgang Gillhuber und Günter Weber. Bei den gezeigten Filmen schwelgten wir in Erinnerungen an unsere beiden Filmer. Besonders gefreut hat es mich, dass Martha Kilian und Gertrude Weber mit Tochter an diesem Abend anwesend waren.
Im Oktober hatten wir dann nur noch 1 Clubabend mit „Huan Ying – Willkommen in China“ von Horst Peter, dann war wieder coronabedingt dicht. Schade ! Das muss man sich mal vorstellen!!!!
Ich war bei der Clubleitertagung am 09./10. Oktober 2021 in Enkering. Dort gab es Neuwahlen. Die Vorstandschaft blieb bis auf Kleinigkeiten die gleiche.
Naja, und ich bin seitdem einer von 2 Kassenprüfern, aber das ist nur 1 Tag Arbeit.
Mein Mann und ich hatten den Filmclub am 22. Oktober 2021 beim 60.jährigen Jubiläum des Nürnberger Film- u. Videoclubs 88 bei der Jubiläumsfeier vertreten und waren dort zum Essen eingeladen.
Wir waren auch wieder mit unseren Filmen bei den Filmfreunden in Crailsheim zu Besuch. Beide Peters und beide Laßmanns sowie Fritz Jordan und Manfred Noel bzw. ich waren Anfang November dort.
Ich weiß auch, dass Franz Stich und Roland sehr fleißig an unserem Mammutfilmwerk, dem Retty-Projekt, weiter gearbeitet haben, bei Corona unter erschwerten Bedingungen. Ich hoffe, dass diese unendliche Geschichte bald mit hoffentlich glücklichem Ausgang abgeschlossen werden kann. Mein ganz herzlicher Dank für die viele Arbeit gilt unserem Franz Stich.
Wir haben uns bei der Ausstellung zu Ehren von Angela und Burkhard Baumann hier im Kunsthaus mit 2 Filmen beteiligt, denn sonst wären nur Bilder präsentiert worden. Wir haben die Verleihung des Ansbacher Stadtsiegels an Burkhard und die Verleihung des Kulturpreises der Stadt Ansbach an Angela gezeigt.
Der Vortrag am 25.11.2021 für das Kunsthaus R3 bzw. Frau Elisabeth Meisel von Kunst/Kultur - der Vortrag über Architektur der Unendlichkeit - in der St. Gumbertuskirche - wir bzw. Hans Peter Krupp - sollten die Technik machen wurde kurzfristig abgesagt und auf 2022 verschoben.
Auch die 800 Jahrfeier der Stadt Ansbach - „Ansbach-Symphonie am 27.11. ein tolles Event war geplant mit Konzert und Bilderpräsentation vom Fotoclub, mit unserer Unterstützung, bzw. Hans Peter Krupp und dem Kunsthaus - in der St. Gumbertuskirche wurde wegen Corona kurzfristig abgesagt.
Auch die Verleihung des Jugendkulturpreises fiel wegen Corona aus.
Alljährlich wird ja in Ansbach im Dezember das Stadtsiegel für verdiente engagierte Mitbürger verliehen. Diese Veranstaltung wird von uns seit 10 Jahren dokumentiert. Auch diese fiel wegen Corona aus. Sie sollte dann im März 2022 nachgeholt werden. Aber leider waren da mein Mann und ich an Corona erkrankt und ich konnte mangels fehlender Filmer, kein Filmteam zusammenstellen.
Freunde, das macht wirklich keinen Spass !
Zum Abschluss danke die Vorsitzende allen die sich engagiert haben für ihre Mitarbeit und bat sie sich weiterhin positiv einzubringen.
Anni Bergauer
Vorsitzende


04. April 2022: Clubwettbewerb-Rückblick

Eigentlich wollten wir schon Anfang März mit unseren Clubabenden beginnen, aber dann hatte Corona bei Peter und mir zugeschlagen. Nach fast einem halben Jahr Pause konnten wir deshalb erst am 04. April 2022 mit dem ersten Clubabend beginnen. Alle 3 Autoren, die zum Clubwettbewerb ihre Filme eingereicht hatten, bekamen die Möglichkeit, diese auch öffentlich im Rahmen eines Clubabends zu zeigen.
Die Vorsitzende nahm die Gelegenheit wahr um sich bei allen Mitgliedern zu bedanken, dass kein einziger Filmer die Mitgliedschaft beim FVC AN gekündigt hat, obwohl wir fast wieder ½ Jahr keine Clubabende veranstalten konnten.
Nun zu den Filmen:
• Günter Laßmann war der 1. Autor der seinen 14minütigen Film „Eine Odysee“ über das Künstlerehepaars Reinhard und Elke Zimmermann, aus Arberg-Mörsach gemeldet hat. Ein Dokumentation über eine Ausstellung hier im Kunsthaus Reitbahn 3.
Er bekam dafür einen 2. Preis sowie die Urkunde dazu verliehen.
• Der 2. Autor, der sich bei mir meldete war unser Manfed Noel.
Er meinte zwar, naja, so ein richtiger Wettbewerbsfilm ist das eigentlich nicht, dazu ist er zu privat, denn es war ein16minütiger Film über seinen Geburtstag mit dem Titel „Opa wird 80 !“ Von und über Manfred Noel, seine Reise nach Leipzig, die er sich anlässlich des Geburtstags mit seiner Familie gegönnt hat.
Auf jeden Fall der persönlichste Film, der eingereicht wurde. Vor allem für seine Ausstrahlung, Vielseitigkeit und Persönlichkeit wurde er sehr gelobt. Schöner Text, tolle Sprecherin, ein gelungener Geburtstag !
Für ihn gab es einen 1. Preis und dazu eine Urkunde
• Nachdem ich 3 Filme brauchte - sonst kann ich keinen Clubwettbewerb veranstalten - reichte Horst Peter seinen Trailer „Impressionen von Japan“ noch ein.
Ein ungewöhnlicher Trailer, der die komplette Reise in 4 Min. sehr gut dargestellt hat und durch seine ungewöhnliche Gestaltung auffiel und deshalb bei den Juroren sehr gut angekommen ist.
Auch für diesen Film gab es einen 1. Preis sowie eine Urkunde.
Manfreds Film und auch der Trailer vom Horst haben die gleiche Punktzahl.
Als Juroren stellten sich 13 Clubmitglieder zur Verfügung.
Ich sage euch ja nichts neues, aber es sind unsere drei Spitzenfilmer und deshalb wundert es mich nicht, dass das Ergebnis super knapp war.
Insgesamt ging es nur um 1 Punkt.
Clubwettbewerb 2022
Aufstellung der eingereichten Videos und Ergebnis des Clubwettbewerbs vom Febr. 2022
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Autor |
Titel |
Länge |
Kategorie |
Ergebnis |
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Laßmann Günter |
Die Odysee |
14 Min. |
Doku |
2. Platz |
|
Noel Manfred |
Opa wird 80 ! |
16 Min. |
Familienfilm |
1. Platz |
|
Peter Horst |
Trailer: Impressionen Japan |
3.48 Min. |
Trick/Naturfilm |
1. Platz |
Gastspielabend beim FVC Ansbach
Unsere Filmfreunde - Agi und Klaus Fleischmann aus Hirschaid - vom Nürnberger Filmclub 88, besuchen uns am Montag, den 13. Juni 2022 um 19.30 Uhr im Kunsthaus Reitbahn 3.
Sie zeigen u. a. die mehrfach preisgekrönte Dokumentation „Die Kathi-Bräu“ über die kleine Aufsesser Brauerei, die jeder Motorradfan in Deutschland kennt und die auch im Guinnessbuch der Rekorde zu finden ist.
Außerdem sehen wir den Reisefilm „Abenteuer Stromboli“, über eine Vulkaninsel im Liberischen Meer, deren Ausbrüche gewaltig sind.
„Jonas“ ist der Titel des Sportfilmes, bei dem ein erfolgreicher Jugendlicher Motocross-Fahrer sich und sein Hobby vorstellt.
Beim Kunstfilm „Der Prinzipal“ spielen die Marionetten des exzentrischen Theaterdirektors die Hauptrolle.
Im Video „Der Burgmaler“ wird ein außergewöhnlicher Bamberger Handwerker vorgestellt, der seine große Leidenschaft am höchsten Punkt der Welterbestadt Bamberg ausübt.
Spargel gibt es in Franken schon immer. Ein cleverer Hirschaider Spargelbauer hat eine besondere Methode entwickelt ihn zu ernten. Zu sehen im Film „Asparagus“.
Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.
5 Löwen fanden ein Zuhause
Bericht von den 42. Bayer. Amateurfilm-Festspielen 2021 (BAF)
02. - 03. Oktober 2021 in Sachsen b. Ansbach im „Haus der Bäuerin“
Der Film- und Videoclub Ansbach hatte bereits zum vierten Mal die Ehre, die Bayer. Amateurfilm-Festspiele (BAF) auszurichten. 1985 fanden die 6. Bayer. Amateurfilm-Festspiele (BAF) in Ansbach statt. Für die beiden darauffolgenden Ausrichtungen der 9. BAF im Jahre 1988 und der 14. BAF im Jahre 1993 wurde Gunzenhausen als Ausrichtungsort gewählt. Organisiert hatte das alles unser damaliger Clubleiter des Film- und Videoclubs Ansbach, Günter Laßmann.
Eigentlich werden die Bayer. Amateurfilm-Festspiele (BAF) immer 2 Wochen vor Ostern veranstaltet, aber wegen Corona wurden sie auf den Herbst verlegt. Der FVC Ansbach ließ als Veranstalter nur geimpfte, genesene und mit aktuellem PCR-Test getestete Besucher zu. Am Eingang wurden alle Personen- bzw. Impfdaten akribisch erfasst und jeder Besucher erhielt ein blaues Bändchen mit dem er sich ausweisen konnte. Trotz dieser Einschränkungen machten sich ca. 90 Personen auf den Weg nach Sachsen b. Ansbach, ins „Haus der Bäuerin“, das für zwei Tage im Mittelpunkt des bayerischen nicht kommerziellen Films stand. Insgesamt 18 Filme mit insgesamt 240 Min. Bruttolaufzeit der drei Regionen Franken, Ostbayern und Südbayern konnten endlich wieder „live“ bzw. als Präsenz-veranstaltung vor Publikum gezeigt werden.

Anton (Toni) Wallner übernahm als Juryleiter die Moderation. Ihm zur Seite standen Margot Kühn, Iris Lindemann, Klaus Menzer und Wolfgang Volker für die kurzfristig erkrankte Eva Schulmeyer.
In 4 Blocks mit je 4 - 5 Videos wurden die einzelnen Filme vorgeführt und von der Jury ausführlich besprochen. Nach jedem Filmblock wurden die Autoren nach vorne gebeten und die Paten der einzelnen Blocks (Aldi, Carola, Renate bzw. Agi) führten mit ihnen ein kurzes Autorengespräch mit Infos zu ihren Filmen. Der LFVB-Vorstand überreichte die BAF 2021-Urkunde sowie die LFVB-BAF-Teilnehmermedaille. Vom Ausrichter erhielten alle anwesenden Autoren eine liebevoll gestaltete Tüte mit verschiedenen Leckereien und Willkommensgeschenken.
Im verdunkelten Festsaal durften die Juroren auf der Bühne sitzen und konnten so über alle Zuschauer hinweg perfekt die Filme betrachten. Exzellente Bild- und Tontechnik machten die Vorführung zu einem cineastischem Erlebnis. Kaum wieder zu erkennen war der nüchterne Festsaal. Die Ansbacher Filmer hatten ihn mit viel Aufwand zu einem stilvollen, gemütlichen Kinosaal verwandelt.
Am Eröffnungstag gegen Mittag lud der 1. Bürgermeister, Herr Bernd Meyer, von der Gemeinde Sachsen, als Schirmherr dieser Veranstaltung, alle Autoren, Juroren und Filmfreunde zu einem kleinen Sektempfang mit Imbiss ein. Er war von den Filmen so begeistert, dass er bis zum späten Nachmittag blieb und sich am Sonntag zur Preisverleihung alle Preisträgerfilme nochmals ansah.
Fürs leibliche Wohl der Besucher war gesorgt. Bei Weißwürsten, Wienerle mit Kartoffelsalat, Leberkäse, Käse- und Gulaschsuppe sowie belegten Brötchen und Butterbrezen war für jeden Geschmack etwas dabei. Selbstgebackene Torten und Kuchen wurden ebenfalls angeboten.

Abends trafen sich alle Filmbegeisterten im italienischen Ristorante „Rossano“ zum gemütlichen Beisammensein und Gedankenaustausch. Wer wohl den großen Bayer. Löwen bekommt? Untereinander wurde viel diskutiert. Die Spannung stieg.
Am Sonntag ging es bei der festlichen Matinee weiter. Mit leisem Gesang und Gitarrenmusik begleitete der Musiker die anwesenden Gäste beim Sektempfang. Alle Anwesenden waren gespannt auf die Preisverleihung. Wer wird wohl einen Löwen bekommen und welcher Film erhält als bester Film - den Bayerischen Oscar - den großen Löwen, der vom Bayer. Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder gestiftet wurde ?
Die erste Laudatio hielt Iris Lindemann. Der 1. kleine Löwe ging an
Klaus Fleischmann, Hirschaid, für den Film „Der Bamberger Trompetenbischof“ vom Filmclub 88Nürnberg/Fürth.
Die zweite Laudatio hielt Klaus Menzer. Ein weiterer kleiner Löwe ging an
Ilke Ackstaller, Ebersberg, für ihren Film „Das Erbe des Douglas Tompkins“.
Nach der Preisverleihung wurden die beiden Siegerfilme nochmals angeschaut.
Nachdem wegen Corona auch die Weihnachtsfeier der Ansbacher Videofilmer ausgefallen war, nutzten die Ausrichter diesen festlichen Rahmen um ihre langjährigen Mitglieder zu ehren. Fritz Jordan, der Vizepräsident des Ansbacher Filmclubs, nahm die Ehrungen vor und überreichte Anni Bergauer für 25jährige Mitgliedschaft und 20 Jahre Präsidentin einem Rosenstrauß aus 20 bunten Rosen sowie eine Ehrenurkunde.
Edgar Zottmann - einer der Gründungsmitglieder des Ansbacher Filmclubs - wurde für 55 Jahre,
Wilhelm Müller für 50 Jahre
Horst Peter für 40 Jahre
und Ulrich Kalthoff für 20 Jahre, Mitgliedschaft geehrt.
Adalbert Becker zeichnete Anni Bergauer mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel des Landesverband Film + Video Bayern e.V. (LFVB) für die Ausrichtung der 42. Bayerischen Amateurfilm-Festspiele (BAF) aus. Die drei Männer von der Technik, Fritz Jordan, Horst Peter und Hans-Peter Krupp, erhielten ebenfalls eine Urkunde und eine Ehrennadel für die Unterstützung, ihren Einsatz und das Engagement welches sie für den LFVB geleistet haben. Natürlich hob Aldi ihre aktuell gelungen technischen Leistungen wie die Präsentationen der Filmvorführung und die einwandfreie Tongestaltung im Saal hervor.
Nach der Pause wurde der 3. kleine Löwe vergeben.
Er ging an Erich Henke, Grafing, für den Film „3 Grad plus! Eindrücke vom Klimawandel im Kaukasus“. Die Laudatio hielt Margot Kühn. Nach der Übergabe vom kleinen Löwen bzw. Urkunde konnten die Zuschauer auch diesen Film nochmals erleben.
Der Landesverband Bayern hatte einen einmaligen und online geführten Gemeinschaftsfilm-wettbewerb mit dem Filmmotto „…gerade jetzt“ angeregt.
Fünf Filme wurden eingereicht, die Sieger sind ermittelt, bekannt gegeben und geehrt worden. Eine Videobotschaft eines jeden Filmpaten lief über die Leinwand. Alle Teams die keinen Geldpreis erhalten hatten, erhielten eine Urkunde mit Auszeichnung im Bilderrahmen übergeben.
Der 3. Preis in Höhe von 100 € ging an den Film „Starker Wille“ vom LFVB-Team, Monika Meyer, Jürgen Liebenstein, Wilfried Probst.
Den 2. Preis in Höhe von 200 € durften die Autoren des Film- u. Videoclubs Landshut, Filmwerkstatt, Annemarie und Reiner Urban für den Film „Steine“ entgegennehmen.
Das Siegerteam vom Münchner Film- und Videoclub wurde ebenfalls nach vorne zur Bühne gebeten und erhielt neben einer Urkunde ein Preisgeld in Höhe von 300 € für ihren 4minütigen Film „Projekt“.
Danach wurde der 4. kleine Löwe überreicht. Die Laudatio hielt das Jurymitglied Wolfgang Volker. Der kleine Löwe ging an Reiner Urban vom Filmclub Landshut, für seinen Film „50 Jahre Kunstverein - Die Schaufensteraktion“. Diesen 4. Löwenfilm konnten die Zuschauer anschauen.
Der Jugendpreis, ein Pokal und ein Preisgeld in Höhe von 70 €, für den besten Jugendfilm ging an den Autor Richard Wilde vom FVC Landshut für den Film „Aslama“. Der Preis wurde von Agi Fleischmann, LFVB Jugendreferentin, an die Patin Annemarie Urban, Filmclub Landshut, übergeben. Der Jugendfilm lief anschließend auf der Leinwand.

Der Ansbacher Film- und Videoclub hatte sich wieder für eine Publikumswertung entschieden. Jürgen Liebenstein, Clubleiter Filmclub Landshut, erstellte am Samstagabend am PC die Auswertung dafür. Der Schirmherr und 1. Bürgermeister von Sachsen b. A., Herr Bernd Meyer, sah es als große Ehre an, den Glaspokal an den Sieger der Publikumswertung persönlich zu überreichen. Der Autor, Erich Heuke, erhielt mit 90 % der Stimmen für seinen Film „3 Grad plus - Eindrücke vom Klimawandel im Kaukasus“ die beste Bewertung. Der Autor hatte in seinem Film sehr glaubwürdig und sachlich die gewaltigen Änderungen in der Natur geschildert und mit seinen Filmaufnahmen eindrucksvoll belegt.
Nun war es Zeit für den Höhepunkt der Filmfestspiele, für die Übergabe des Hauptpreis - den Bayerischen Oscar - für den besten bayerischen Film des Jahres.
Anni Bergauer hatte den Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder direkt angeschrieben, dass es für uns alle eine große Ehre wäre, wenn er bei dem Bayer. Amateurfilm-Festspielen (BAF) den „Großen Bayerischen Löwen mit Rautenschild“ persönlich an den Sieger überreichen würde. Leider bekam sie eine Absage. Als seine Vertreterin war inzwischen die Regierungsvizepräsidentin, Frau Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, eingetroffen.

Aber unser Aldi hatte noch eine Überraschung vorbereitet. Er machte es richtig spannend und keiner wusste, was diese Überraschung sein sollte. Dann ging das Licht aus und Aldi sagte nur: „Film ab“. Plötzlich erschien auf unserer riesigen Leinwand der Bayer. Ministerpräsident, Dr. Markus Söder persönlich. Es war mucksmäuschenstill im Raum. Alle waren überrascht und gespannt.
Dr. Markus Söder meinte, manche denken bei Film immer nur an Hollywood oder die Filmfestspiele in Venedig oder Cannes, aber die Wahrheit ist, die besten Filme werden derzeit in Sachsen im Landkreis Ansbach vorgestellt...
Er bekannte sich als totaler Filmfan und gab zu, dass er früher mal beim Bayer. Rundfunk volontiert hat und der Impuls dazu war das Fernsehen, Film bzw. Filme zu machen.
(Das gesamte Video von Dr. Markus Söder, kann auf der Landesverbandsseite angesehen werden https://lfvb.de/bayerische-filmfestspiele/).
Damit hatte niemand gerechnet. Aldi, die Überraschung war Dir wirklich gelungen!

Den großen Bayerischen Löwen mit Rautenschild erhielt Marcus Siebler vom Filmclub Landshut, für seinen Film „Sinnlos“, überreicht von Frau Dr. Kerstin Engelhardt-Blum. Auch diesen Film konnten die anwesenden Besucher anschauen.

Langsam neigte sich die Veranstaltung dem Ende zu. Der Trailer für die 43. BAF wurde vom Amateurfilmclub Straubing vorgeführt. Adalbert Becker bat den zukünftigen Ausrichter, Herrn Karl-Heinz Maier, Clubleiter Amateurfilmclub Straubing, zu sich und Anni Bergauer überreichte mit ihrem Enkelsohn Sebastian symbolisch die BAF-Fahne des bayerischen Landesverbandes.
Anni Bergauer dankte allen, die zum Gelingen der diesjährigen Bayer. Amateurfilm-Festspiele 2021 beigetragen haben. Den Autoren für ihre Filme, der Jury für die Bewertung und überreichte an die Juroren als kleines Dankeschön was „typisch Fränkisches“ unseren guten Frankenwein und leckere Nürnberger Lebkuchen. Ein besonderes Danke ging an die Clubmitglieder und allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung beim Aufbau und der Organisation der 42. Bayer. Amateurfilm-Festspiele 2021.

Sie wünschte allen Besuchern einen guten Nachhauseweg und ein Wiedersehen bei den nächsten 43. Bayer. Amateur-Filmfestspielen (BAF) in Straubing. Fahren Sie bitte vorsichtig und kommen Sie gut heim und vor allem bleiben sie gesund und gehen sie Corona aus dem Weg.
Eine gelungene, von allen Seiten hochgelobte BAF ging zu Ende. Es war für uns alle eine große Freude wieder „live“ unsere Filme zu sehen. Der menschliche Kontakt, der Austausch der Gedanken und Meinungen. Gemeinsam Filme anschauen und darüber diskutieren können. Der Bewertung der Jury lauschen und sich mit den Gewinnern der Löwen über ihre Preise freuen, das hatte uns allen sehr gefehlt.
Anni Bergauer
Vorsitzende
Film- und Videoclub Ansbach e.V.