Film- und Videoclub Ansbach

Aktuelles

Weihnachtsfeier am Montag, den 08.12.2025 beim Film- und Videoclub Ansbach

Trotz allen Stresses durch die Verlegung unseres Termins - weil wir am 15.12. Die Stadtsiegelverleihung für die Stadt Ansbach filmen sollen – fand am 08.12.2025 eine kleine aber feine besinnlich/lustige Weihnachtsfeier statt.

Gabi, Carolin und andere Gäste trugen weihnachtliche Gedichte vor und lasen weihnachtliche Geschichten. Sebastian hatte seine Gitarre mitgebracht und sang mit seiner Schwester Julia „last christmas„.

Die Vorsitzende nahm den Abend zum Anlass langjährige Clubmitglieder, die ein rundes bzw. halbrundes Clubjubiläum feiern, zu ehren.

Ulrich Kalthoff, ist seit 01.02.2000, also seit 25 Jahren Mitglied beim FVC. Ihm wurden als Dank 2 Fl. Wein überreicht

Anni Bergauer, ist seit 01.04.1995, also seit 30 Jahren Mitglied beim FVC und bekam vom Vizepräsidenten Fritz Jordan eine rote Rose überreicht.

Horst Peter, ist seit 01.10.1980, also seit 45 Jahre Mitglied beim FVC. Er war mit Dolores auf Kreuzfahrt rund um Afrika. Die Ehrung wird an der JHV im Januar 2026 nachgeholt.

Nun kommen wir zum Star des heutigen Abends:

Edgar Zottmann, ist seit 01.08.1965, also seit 60 Jahren Mitglied beim FVC. Edgar ist Gründungsmitglied des Vereins und Hüter unserer Finanzen. Er hat mit seinen Filmen das Zeitgeschehen der letzten 60 Jahre aufgenommen und archiviert, die heute noch bei den vom Seniorenbeirat organisierten Präsentationen in den Kammerspielen großen Anklang finden.

Zum Abschluss bleibt der Vorsitzenden nur noch Zeit, an den schönsten und gleichzeitig auch ältesten Brauch zu Weihnachten zu erinnern:

Sich von Herzen zu freuen – Frohe Weihnachten und vor allem ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Neues Jahr 2026.

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

Gastspielabend des bekannten Bergsteigers Hartwig Erdenkäufer mit seinen preisgekrönten Filmen am 01.12.2025

Fritz Jordan, hatte mir für den nächsten Clubabend die Adresse des bekannten Bergsteigers Hartwig Erdenkäufer aus Zirndorf bei Nürnberg vermittelt. Er ist ein langjähriger Freund von ihm.

 

Hartwig Erdenkäufer „Schnatz“ ist am 29.05.1937 geboren und ein Urgestein in der deutschen Filmbranche der durch seine hervorragenden Berg- und Wildwasserfilme sehr bekannt ist. Warum eigentlich „Schnatz“ – das ist sein Spitzname. So dürfen seine Freunde ihn nennen.

 

Hartwig Erdenkäufer zählte während der sechziger und siebziger Jahre zu den aktivsten und leistungsstärksten Kletterern in Deutschland. Seine Unternehmungen haben sich nicht nur auf das Mittelgebirge beschränkt, sondern auch in den Ost- und Westalpen sind ihm große Begehungen gelungen. Zusammen mit seinem Bruder Armin meisterte Hartwig Erdenkäufer in den 1950er Jahren einige Erstbegehungen.


Die Nürnberg-Fürther Seilschaft Otto Sigl, Wilhelm Pöppl sowie Armin und Hartwig Erdenkäufer sorgte 1969 wieder für Schlagzeilen: Sie durchstiegen als erste die Nordwand des 2371 m hohen Oberrheintaldoms, eine der letzten bisher unbezwungenen Zonen des Wettersteingebirges. Alle Vorgänger hatten vor dieser Strecke kapituliert. Insgesamt zehn Stunden dauerte das waghalsige Unternehmen, absolviert mit Freiklettern im Schwierigkeitsgrad sechs.

 

Neben spektakulären Kletterszenen erfahren wir so manche Details über das Klettern. So diente ein mit Zeitungspapier ausgestopfter Hut in den 50er Jahren beispielsweise als Schutz gegen Steinschlag. Kaum vorstellbar in der heutigen Zeit, wo eine perfekte Ausrüstung selbstverständlich ist. Die im fränkischen Dialekt besprochenen Filme zeigen die Entwicklung des Bergsports.

 

Uns zeigte der erfolgreiche Bergsteiger drei seiner mehrfach preisgekrönten Filme.

Um extremes Wildwasser, das von den Kajakfahrern viel abverlangt, geht es im Video „Schwarzbach – Wildwasser“.

 

 „WARUM“. Ein junger Bergsteiger stürzt vom Berg, überlebt das dramatische Erlebnis, den 500-Meter-Absturz an der Marmolata und fragt sich warum bin ich gefallen?

 

Wir erfahren interessante Details übers Klettern bzw. über die erste Freikletterbegehung im Film „Totenkirchl Westwand – Erinnerungen eines fränk. Bergsteigers“. Der ca. 30min. Kultklassiger entstand Mitte der neunziger Jahre wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. U.a. mit dem Mario-Bello-Preis beim internat. Bergfilmfestival in Trient und beim Kathmandu-International-Mountain-Filmfestival in Nepal, wurde er als einziger deutscher Bergfilm nominiert.

 

1998 beim 4. Bergfilmfest in St. Anton belegte der Film, mit einem Punkt Rückstand, den 2. Publikumspreis hinter „Sieben Tage in Tibet“, der millionenschweren Hollywoodproduktion des französischen Starrregisseurs Jean-Jacques Annaud. Ein sensationelles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Erdenkäufer mit einem Mini-Etat von 25.000 DM auskommen musste.

 

Spektakuläre Filme, ein großartiger Abend mit einen phantastischen Bergsteiger und Autor !

Gastspielabend von Werner M. Hoh, aus Nürnberg beim FVC Ansbach am 15. Nov. 2025

Am Montag, 15.11.2025, um 19.30 Uhr, präsentierte der Nürnberger Filmemacher Werner M. Hoh im Clublokal Kunsthaus Reitbahn 3 zwei seiner preisgekrönten Filme. Gezeigt werden die Produktionen „Verschollen in Stein“ und „Flaschenpost“.

 

Verschollen in Stein

Zum Jubiläumsjahr „40 Jahre Stadt Stein“ schrieb das Autorenteam der Mittelschule Stein einen Kriminalroman mit lokalem Bezug. Von Werner M. Hoh wurde die Geschichte 2018 verfilmt. Gezeigt wurde eine auf 45 Min. gekürzte Fassung.

 

Der Film ist eng mit der Stadt Stein verbunden – sowohl thematisch als auch durch die Drehorte. Im Mittelpunkt steht Klausi, der sich mit den falschen Leuten einlässt und dadurch in eine scheinbar ausweglose Situation gerät.

 

Flaschenpost

Der Kurzfilm „Flaschenpost“ entstand 2020 in Kooperation mit dem Filmbüro Franken e.V. In der etwa 12min. Produktion rettet ein junger Mann mithilfe eines Seglers eine Frau aus einer lebensbedrohlichen Lage – eine Romanze am See nimmt ihren Lauf.

 

Der Film verbindet Elemente aus Musikvideo, Märchen und Heldenepos. Gedreht wurde am Brombachsee. Musikalisch untermalt wird die Handlung von der Nürnberger „magischen“ Harfenistin Maja Taube, die dem Film eine besondere Atmosphäre verleiht.

 

Ein Filmabend der Spitzenklasse am 03. Nov. 2025

Der frühere Vorsitzende des Filmclubs 88 Nürnberg, Manfred Scholz besuchte uns am 03.11.2025 mit seinen Filmen in Ansbach. 8 Filme brachte Manfred – das Urgestein der deutschen Amateurfilmbranche – mit zu uns nach Ansbach.

Manfred ist ein Könner, das hat er schon mit seinen Erfolgen bei den verschiedensten Festivals (LFF, DAFF usw.) bewiesen. Mit seinen vorgeführten Filmen machte er uns sehr viel Freude.

 

Viel Spaß hatten wir Zuschauer mit seinem ca. 14min. Ballonfilm „einfach abheben“.

 

Nach Griechenland nahm er uns mit seinem Film „Küsten des Lichts“ mit. Auf einem Segler, der „Orea Eleni“ war er 14 Tage einmal quer durch die Ägäis unterwegs. Wenn der Wind wehte, wurden sogar die Segel gesetzt. Baden, wandern und entspannen – ein Urlaubserlebnis das unvergessen bleibt. Für diesen Film gab es beim Wettbewerb eine Silbermedaille.

 

Den 16min. Film „Der Geheimtip“ konnte der Autor sogar bei den Deutschen Filmfestspielen vorführen.

 

Mit nach Norwegen nahm uns Manfred im 13min. Reisefilm „Auf dem Dach von Norwegen“. Dafür bekam er beim Reise-Filmfestival eine Bronzemedaille.

 

Bei der DAFF lief der 8min. Film „In der Stunde des Pan“. Jeder Griechenlandurlauber wird sie kennen, die Zeit zum ausruhen und Luft holen. Anderswo wird die Zeit auch Siesta genannt. Ein Urlaubsfilm mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

 

Außerdem hatte Manfred noch einige Trickfilme als Pausenfüller dabei. Dass er auch dieses Metier beherrscht konnten wir an den3 Kurzfilmen sehen:

„Trautes Heim“, „Der Baum“ und „Das letzte Programm“

 

Es war ein sehr schöner Abend !

Gastspielabend mit preisgekrönten Filmen von Helga und Reinhard Merke aus Köln am 06.10.2025

Die in Filmerkreisen bekannten und sehr erfolgreichen Videofilmer Helga und Reinhard Merke aus Köln kennen wir schon seit vielen Jahren. Beide waren früher auch bei den EUROFILMERN sehr aktiv und uns verbindet seitdem eine lange Freundschaft.

 

Um sie wieder zu treffen, bat ich Helga und Reinhard mit ihren Filmen zu einem Filmabend nach Ansbach zu kommen. Unser Gästezimmer war sowieso frei, so dass wir eine schöne Zeit miteinander verbringen konnten.

 

Sie brachten uns u.a. preisgekrönte Reisefilme aus China, Ägypten, Prag und Florenz mit.

 

Hochaktuell und weil wir die eindrucksvollen Bilder der Tagesschau noch in fester Erinnerung hatten, war das 8-minütige Video „Corona und der Markt in Wuhan“ sehr interessant. Reinhard hatte seine Filmaufnahmen genau auf dem Markt gedreht, wo damals Corona ausgebrochen war. Ein Zeitdokument, das leider Wirklichkeit wurde. Tolle, beeindruckende Aufnahmen!

 

Sehr gekonnt gestaltet war auch der 20-minütige Film „Kunst, Kirchen und Paläste“ über Florenz. Wunderschöne Aufnahmen, ein gekonnter Schnitt und informativer Text machten den Film zu einem Erlebnis, das wieder Lust auf eine Reise nach Florenz macht. Genau so gut gefiel uns der Film über Prag „Perle der Moldau“.

 

Leider hatten wir ein kleines technisches Problem mit unserem Vorführgerät, weil es den 20-minütigen Film „Schloss voller Musik“ über die musikalischen Probeaufnahmen der Künstler vor dem Konzert im Schloss Andernach (Rheinland) nicht abspielte. Schade. Ich konnte mir den Film dann zuhause auf dem Laptop anschauen und war total begeistert. Schon allein um diesen absolut gelungenen Film vorzuführen, sollten wir im Frühjahr wieder einen Abend mit Merkes einplanen.

 

Viel Freude machte uns auch das Video „Rom und die Drehorte der „Tosca“. Der Rundgang durch Rom vorbei an der Engelsburg und anderen Drehorten, kombiniert mit der einfühlsamen Musik und Filmausschnitten der Puccini-Oper Tosca brachte uns diese Oper näher. Ein außergewöhnlicher Film !

 

Ein besonders liebevoll gestalteter Film war “Die Belohnung“. Ein Video von und über Reinhards Enkelsohn, der als Belohnung eine Fahrt nach Hamburg von den Großeltern bekam. Er durfte mit Unterstützung seiner Großeltern die Fahrt nach Hamburg selbst filmisch gestalten und zeigen, dass er auf den Spuren seines Opas ein würdiger Nachfolger ist.

 

Liebe Helga, lieber Reinhard – Danke für den tollen Abend mit euren interessanten und vielseitigen Videos ! Wir sollten einen solchen Abend mit euch gelegentlich wiederholen !!!!